Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - XVIII/0727  

 
 
Betreff: Geh- und Radwegprojekte "Gammer Weg" und weitere Straßen
(entweder volle Länge oder ein Teilbereich vom Horster Damm bis Haus-Nr. 112)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:64.10-6
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss
19.05.2009 
Sitzung des Regionalausschusses ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss
15.06.2010 
Sitzung des Regionalausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Bergedorf

Bezirksversammlung

 

Az. 64.10-6              Drucksachen-Nr. XVIII/0727

              14.05.2009


 

Antrag

- öffentlich -


der BAbg. Stubbe, Froh, Kohls und der Fraktion der CDU

der BAbg. Rüssau, Wobbe und Fraktion der GAL,


 

Beratungsfolge

am

TOP

Regionalausschuss

19.05.2009

4.4

Regionalausschuss

14.07.2009

8

Regionalausschuss

15.06.2010

6

 


!Titel!


Geh- und Radwegprojekte „Gammer Weg“ und weitere Straßen

(entweder volle Länge oder ein Teilbereich vom Horster Damm bis Haus-Nr. 112)


!Titel!


 


 


Sachverhalt:

 


In den Vier- und Marschlanden gibt es viele ausgewiesene Geh- und Radwege, die nicht mit Platten, Asphalt oder ähnlichen Baustoffen hergestellt wurden.

 

Viele Geh- und Radwege sowie Schutzstreifen wurden lediglich mit einem festen Untergrund aus sogenannten Glennsander(Gemisch aus Brechkies und gemahlenen Steinen) hergestellt. Diese Wege wachsen aber regelmäßig zu und weisen dann nur noch einen sogenannten Trampelpfad aus.

Die Pflege und Wiederherstellung für die erforderliche Verkehrssicherheit sind durch Mitteilungen der Verwaltung sehr kostenintensiv.

 

Da immer wieder Eingaben (E-Ds XVIII/44.1) und Beschwerden, insbesondere auch zum Zustand des Geh- und Radweges am Gammer Weg kommen, soll dieser als Versuchsprojekt für mindestens ein Jahr ausgewählt werden.

 

Der Geh- und Radweg wird in seiner bisherigen offiziellen Breite mit Glennsander einmalig so hergestellt, dass dieser verkehrssicher nutzbar  für Rollstuhlfahrer, Fußgänger, Radfahrer und Mütter mit Kinderwagen ist.

Mit umweltverträglichen Spritzmitteln,  die das Pflanzenschutzamt/ Umweltbehörde zulässt,  ist die Verkehrssicherheit herzustellen oder mit anderen kostengünstigen umweltfreundlichen Verfahren mit Geräten zur Entfernung von Unkräutern, soll für die verkehrssichere Unterhaltung  der/ des Wege/s mit einbezogen werden.

Allerdings ist bei diesem Straßenabschnitt besonders darauf zu achten, dass ein Teilbereich des Gammer Weges im Wassereinzugsgebiet liegt und hier nur mit ganz besonderen umweltverträglichen Spritzmitteln oder anderen Verfahren die Verkehrssicherheit hergestellt wird.

 

Sollte es bereits Erfahrungen und Gelder für weitere Straßenabschnitte als Versuch geben, sind diese für weitere Versuchsstrecken mit einzubeziehen; z.B. Heinrich-Stubbe-Weg, Ochsenwerder Landstraße und Ochsenwerder Landscheideweg.

 

 

Weitere Begründung erfolgt ggf. mündlich.

 


 

Beschlussvorschlag:

 


Das Management des öffentlichen Raumes wird beauftragt,

-          die Kosten für die Herstellung der /dieses Abschnitte/s zu ermitteln

-          bei den zuständigen Stellen  Genehmigungen und weitere Vorschläge einzuholen, welche umweltfreundlichen biologisch abbaubare Mittel geeignet sind die Vegetation der Unkräuter zu verhindern

-          zu ermitteln, wie hoch die jährlichen Unterhaltungskosten sind


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen