Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - XVIII/1179  

 
 
Betreff: Wohnungsbauplanung in Bergedorf (Antrag SPD)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:61.10-5
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
29.04.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   
Stadtplanungsausschuss
01.09.2010 
Sitzung des Stadtplanungsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Bergedorf

Bezirksversammlung

 

Az. 61.10-5              Drucksachen-Nr. XVIII/1179

              22.04.2010


 

Antrag

- öffentlich -


der BAbg. Kleszcz, Gabriel, Herr Omniczynski und SPD-Fraktion


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung Bergedorf

29.04.2010

12.1

Stadtplanungsausschuss

01.09.2010

1

 


!Titel!


Wohnungsbauplanung in Bergedorf              (Antrag SPD)


!Titel!


 


 


Sachverhalt:

 


Der Hamburger Wohnungsbau ist seit acht Jahren in Schieflage. In vielen Stadtteilen fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Besonders Singles und Familien haben es heute schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Darüber hinaus sind von den 265.000 preislich gebundenen Sozialwohnungen im Jahre 1990 nach aktuellem Stand nur noch circa 100.000 übrig. In den kommenden Jahren laufen jährlich bis zu 6.000 weitere Wohnungen aus der Sozialbindung aus. Die Zahl der Neubauprojekte preislich gebundener Sozialwohnungen ist so gering, dass sie den Ausfall nicht kompensieren kann.

Die Folgen dieser Schieflage zeichnen sich bereits jetzt ab. Verdrängungsprozesse nehmen zu. Der Anteil des Einkommens, welcher für die Miete der Wohnung aufgewendet werden muss, steigt an. Die Verhältnisse auf dem Hamburger Wohnungsmarkt ähneln somit immer mehr denen von München oder Düsseldorf.

Die beiden Wohnungsbauinitiativen des Senates haben ihre Wirkung nie entfalten können, weil sie die angestrebten Werte für die neu zu bauenden Wohnungen nicht erreicht haben.

Der Hamburger Senat und die Bezirke werden sich in der Zukunft verstärkt dieses Themas annehmen müssen.

Eine erste Maßnahme, um den Hamburger Wohnungsbau wieder zu beleben, ist die Ernennung eines Wohnungsbaukoordinators für Hamburg. Dieser soll eine Vermittlungsaufgabe zwischen der Stadt Hamburg, den Bezirken, den privaten und städtischen Investoren, den Genossenschaften, sowie den Mietvereinen und anderen lokalen Akteuren übernehmen und Potenziale an Flächen für den Wohnungsbau ausloten.

Wir beantragen, die Bezirksversammlung möge beschließen:


 

Beschlussvorschlag:

 


Der Hamburger Wohnungsbaukoordinator wird nach der Sommerpause in den Stadtplanungsausschuss, unter der Zuladung des Bauausschusses, eingeladen, um sein konkretes Aufgabenfeld zu erläutern.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen